29.07.2007

Wenn Bayern geheim graben...

Wenn in Bayern geheim gegraben wird bleibt kein Augur trocken. Normal wird von der Presse im innenpolitischen Sumpf oder in Fleischlagern gewühlt, diesmal waren es Archäologen. Und die haben nicht alles veröffentlicht was sie geheim gefunden haben, wir hatten einen geheimen Korrespondenten vor Ort der die wirklichen Geheimnisse hier bei UNTERNEUNTUPFING Aktuell exklusiv für Sie enthüllt...


Wie das Portal WEB.DE anhand einer dpa-Meldung berichtet sollen Archäologen in einer dreijährigen Geheimgrabung in einer Kiesgrube bei Bobingen (Landkreis Augsburg) ein über 3000 Jahre altes Gräberfeld mit wertvollen Gold- und Silberfunden freigelegt haben. Wonach die Archäologen in Wahrheit wirklich geheim gegraben haben sollen weiß in Bayern vermutlich nur der liebe Gott, aber nun hat man mal der dpa gegenüber jene ausgegrabenen Dinge bekanntgegeben die für die breite Öffentlichkeit verkraftbar waren. Fragt sich wie man gerade im vertratschten Bayern die Grabungen solange wirklich total geheim halten konnte? Wir hörten davon dass die Grabungen drei Jahre lang als Bergung einer gefährlichen Fliegerbombe getarnt waren, und in Bayern gingen die Uhren ja ein wenig langsamer wodurch sich die Bevölkerung habe täuschen lassen.


Nachdem die Grabungen streng geheim waren erhielten wir von gut unterbelichteten Kreisen und Greisen natürlich regelmäßig zugespülte Informationen was uns schlußendlich veranlasst hatte ebenfalls noch lange vor der informationstechnisch weichgespülten dpa-Pressemeldung ebenfalls einen geheimen Korrespondenten vor Ort zu schicken. Unser Korrespondent ist so geheim dass nicht mal wir ihn kennen (und er auch nicht uns), wir wissen auch nicht wo er war und ob es ihn überhaupt gibt. Vermutlich kommt er aus Bielefeld, aber die Zweifel ob Bielefeld überhaupt existiert sind unter Experten immer noch nicht ausgeräumt. Wie auch immer, lesen Sie nachfolgend exklusiv und nur hier was man in Bobingen noch gefunden hat und nun unter Verschluß in einem geheimen bayrischen Starkbierkeller lagert:
  • Eine in Bernstein eingeschlossene original erhaltene Weißwurst, vermutlich 12000 Jahre alt. Weißwurstologen erkennen anhand der Röntgenbilder dass die Wurst vor dem Bernsteinvorfall die Mittagsglocke nicht gehört hatte (so wie es sich gehört), sind sich allerdings nicht sicher ob das damals mangels Kirchglocke war. Nun gräbt man in der Nähe der Fundstelle verbissen nach einer zeitgenössischen Senfamphore und nach versteinerten Laugenbretzen.
  • Das erste rund 2700 Jahre alte geheime CIA-Folterlabor in Deutschland. Sinnigerweise in der Nähe von einem Busch versteckt. In den weitgehend verfallenen Bauten wurden auch eine Menge skulls & bones gefunden, außerdem einige antike Ausgaben des Korans. Experten haben jedoch bereits leichte Zweifel an der Authentizität der islamischen Gottesbücher angemeldet. Sicher hingegen ist dass gerade dieser Fund noch einige diplomatische Verstrickungen mit sich bringen wird.
  • Eine etwa 12 Meter lange überraschend gut erhaltene rund 2600 Jahre alte Leiter zum Fensterln. Dazu auch die Gebeine eines Menschen männlichen Geschlechts. Die Archäologen gehen mit an Sinnlosigkeit grenzender Beschränkung davon aus dass der Mann vermutlich als Junggeselle verstorben war, schließlich hätte es vor rund 2600 Jahren in Bayern noch keine mehrstöckigen Gebäude zur Brautwerbung gegeben. Der Mann hatte vermutlich das Pech seiner Zeit radikal voraus gewesen zu sein.

Wir hätten Ihnen auch gerne noch von den darüber hinaus gefundenen Geheimobjekten berichtet, aber unser Geheimkorrespondent bestand auf ein Zusatzhonorar in geheimer Höhe das wir ihm auf ein Geheimkonto (vermutlich aus steuerlichen Gründen) überweisen sollten. Da er die Kontonummer bislang vor uns geheim hält sind uns gewissermaßen die Hände gebunden...
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(Bild: Vixs / stock.xchng / Royalty free)

4 Lesermeinungen:

Goggi hat gesagt…

Zurück vom Papa-Wochenende. An die REdaktion: Ja spinnt ihr, so viel zu schrieben? Wann soll ich das alles lesen???


seufz

U9TA Gründer hat gesagt…

Ähm, ja, dschulligung werter Goggi, damit konnte bei uns absolut niemand rechnen dass jemand unsere Beiträge auch wirklich liest. UNTERNEUNTUPFING Aktuell wird sein redaktionelles Konzept noch mal überdenken...

Herschel hat gesagt…

12.000 jahre alt?? ich habe grund zur annahme, dass die geschichte erstunken und erlogen ist. der intelligente designer hat die welt doch erst vor ca. 6.500 jahren geschaffen.

bitte dringlichst um aufklärung des missverständnisses!

U9TA Gründer hat gesagt…

Es muss sich um ein populäres Mistverständnis handeln. Die Benutzeroberfläche und eine Menge der grafischen & audiovisudings Special FX sind tatsächlich erst 6500 Jahre alt, aber das zugrundeliegende Betriebssystem, der Kernel etc, sind natürlich viel älter und da hat es auch eine Weile gebraucht bis das Ganze einigermaßen stabil und so..