30.06.2008

Die wahre Geschichte vom Schwingen in der Schweiz

schweiz Schwingen ist in der Schweiz ein wichtiges Ereignis (auch gesellschaftlich), und eidgenössisches National Heiligtum. Allerdings ist es ganz anders entstanden als offiziell überliefert, und die Dunkel Ziffer der ausländischen Schwinger Opfer ist hoch...

Eidgenössisches Schwingen & seine Geschichte

Schwingen wurde in Wahrheit in der Schweiz anno 1562 irrtümlich von Ueli Nackenbrecher und Ruedi Prankenstolz erfunden, auf einem Heuboden in einem heute nicht mehr existierenden Schweizer Berg Dorf. Beide Männer, kräftige stolze Burschen, ritterten um die Gunst der lieblichen (aber insgeheim durchaus liederlichen) Fränzi Aufderflucht. In besagter Scheune kam es dann zum Showdown zwischen Ueli & Ruedi, vor den Augen von Fränzi.

Allerdings waren die beiden durchaus in ihren Kräften ebenbürtig, und nachdem nach einer Stunde durch die Gegend Schwingen keine Entscheidung gefallen war, verließ Fränzi gelangweilt den Ort (und brannte später mit dem Dorf Pfarrer durch). Nackenbrecher & Prankenstolz wiederum erkannten, dass das Herum Balgen auf Sägemehl seinen Spaß hat. Fortan riefen sie die Schwinging Sixties in ihrem Kanton aus, und waren die ersten Schwinger in einer langen Tradition.

Schwinger hinaus in die große Welt - und in das Exil

Bei Fränzi konnten Ueli & Ruedi damals nicht landen, allerdings waren sie dennoch keine Heiligen, und hielten (vor allem außer ehelich) die Geburtenrate im Kanton hoch. Als die Übermacht gehörnter Ehegatten versus Nackenbrecher & Prankenstolz 10 zu 1 stand, sahen sich beide genötigt, sicherheitshalber das Land zu verlassen. Also bauten Ueli & Ruedi am Genfer See ein Floss, und ruderten damit in einer etwas monotonen Reise bis nach Japan. Dort brachten sie dann erfolgreich den Japanern das Sumo bei, und wenn die Japaner nicht solche Vorbehalte gegen Ausländer bei ihrem National Sport hätten, dann würden sie die Geschichte auch endlich zugeben.

Nationalsport Schwingen in CH - auf der Rangliste ganz oben

Schwingen ist bei den Eidgenossen ein Nationalsport und hat sehr große Bedeutung in der Schweiz. Die Athleten tragen beim Schwingen auch eigens angefertigte Hosen, schweizerische Qualitätsarbeit für die pro Hose ~15 Kühe sterben müssen. Anders als die eher banale bayrische Lederhose, muss die Hose der Schwinger großen Belastungen von außen wie von innen stand halten.

Eine Schwinger Hose muss rund 58 eidgenössische Qualitätsnormen erfüllen, kostet daher auch rund 8500 Franken aufwärts (ohne Verzierung), ist also noch etwas teurer als ein durchschnittliches Abendessen in einem besseren schweizerischen Restaurant.

kühe

Beim Schwingen ist es in der Schweiz üblich, dass die Kühe auf der Ehrentribüne Platz nehmen, um einen angemessenen Einblick in den Wettbewerb zu erhalten. Zuerst bekommen sie Catering, nachher sind sie das Catering...

Die Schwinger Hose wird daher auch von Vater zu Sohn weiter gereicht, und in der Schweiz gilt ein Jüngling erst dann als Mann, wenn er in die Schwinger Hose seines Vaters passt. Aufgrund des immensen Wertes einer Schwinger Hose müssen Schweizer die Hose auch beim Zoll deklarieren, wenn sie ausreisen und die Schwinger Hose am Körper tragen.

Schwinger Unfälle in der Schweiz als Tourismus Problem

Schwinger sind gestandene extrem trainierte Männer, auf die auch problemlos eine Kuh aus 10 Meter Höhe fallen kann, ohne dass ein Schwinger irgendeinen Schaden nimmt. Daher gibt es bei diesem Sport auch selten Verletzungen untereinander. Dafür umso mehr im Fremdenverkehr.

Man schätzt rund 25000 Touristen werden in der Schweiz jährlich übel zugerichtet, wegen sprachlicher Missverständnisse. Und zwar jene Sex Touristen, die in der Schweiz nach einer Swingerparty, einem Swingertreff oder einem Swinger Club fragen, und von den Einheimischen höflich dorthin geschickt werden, wo ein Schweizer seine Schwinger vermutet...

Weitere Artikel zu Schweizer Besonderheiten:

(Fotos : malias, martina.schenker)

7 Lesermeinungen:

dan hat gesagt…

Vreni Immerschwanger von Schweizerischen Frauenschwingverband nämlich bekannte einst freimütig, dass sie von der Männerbastion des Schwingens nichts halte.
Sie habe den Altswingerkönig, den bösen Sennen Melchior Abaufnealp, seinerzeit lieben und swingen gelernt. Nachdem diese Sägemehl-Liebe zerbrach, wurde flugs der ersten Frauenswing-Klub gegründet!
Und zwar noch lange vor der Einführung des Frauenstimmrechts anno 1971.
Nun droht von den swingenden Sennerinnen, dass eine weitere "heilige Schweizerkuh" geopfert werden wird.

Erdge Schoss hat gesagt…

Es ist von herausragender Bedeutung, werter Herr Rick, dass Sie nicht den Dorfpfarrer unter den Tisch gekehrt haben, der auf Fräulein Fränzi schon längere Zeit extrem gut zu sprechen gewesen sein und nur auf diese Gelegenheit gewartet haben soll ...

Herzlich
Ihr Kardinal Schoss

Rick hat gesagt…

Der Dorfpfarrer, werter Herr Schoss, wird es sicherlich verstanden haben, mit seinem Messstab die gute Fränzi näher an den Leib Gottes zu führen...

Frauenschwingen, lieber Dan, ist sicherlich genauso vernachlässigt wie das Frauenwerfen. Die Errungenschaften von Vreni Immerschwanger können dazu nicht hoch genug gelobt werden. Nichts desto trotz waren die Eidgenossen beim Frauenstummrecht schon immer Weg weisend. Oder weg weisend, je nachdem.

Chris hat gesagt…

Eine wunderbare Darstellung einer so idyllischen schweizer Sportart. Allerdings, wenn ich dem Artikel Glauben schenken darf, werde ich wohl nie zum Mann. Ich hab ja keine Schwingerhose (geschweige denn das Geld dazu ;)).

Aber immer jung bleiben hat auch seinen Reiz.

Rick hat gesagt…

Understatement, lieber Chris, wähnt man ja auch nicht nur unter Schweizer Bankern als weit verbreitet. In Wahrheit verbirgt sich vermutlich auch unter Deiner netten Fasade ein grobschlächtiger muskulöser Schrank, der seine Männlichkeit möglicherweise einzig aus Rücksicht auf Frl.O nicht so auslebt wie er könnte *zwinker* ;)

kopfchaos hat gesagt…

..... ach gottchen, ich werd' wohl nie zum manne, denn ich besass und besitze keine schwingerhosen.....
..... von meinem grossvater mütterlicherseits hab' ich dennoch einiges für's leben mitbekommen, unter anderem kriegte ich von ihm den (ab)usus von snuff (schnupftabak) & uisge (irische muttermilch & allerweltsmedizin) beigebracht.....
..... aber ob das zum manne macht.....?
..... naja, immerhin weiss ich, oder besser gesagt, spür' ich, dass ich ein poet sein muss, aber leider gefangen im körper eines truckers.....

Rick hat gesagt…

Ich würde, wertes Kopfchaos, eine gute Flasche Whisky der Schwingerhose auch als Erbstück vorziehen, keine Frage.
Allerdings vermute ich, dass es einen ganz anderen Grund hat, warum Du beim Schwingen nicht mitmachen darfst : Du würdest vermutlich mit dem Bären gegenüber ähm wie soll ich das jetzt sagen ähm zu ähm 'leidenschaftlich' umgehen. Und vermutlich ein paar Griffe kennen die unter Schwingern verpönt sind *schmunzel* ;)