27.06.2008

Nach DVB T und S kommt DVB-H : die absolut letzten Trends

DVB-H : digitales Fernsehen am Handy Digitales Fernsehen am Stecknadel Kopf großen Display von einem Handy ist der letzte Schrei, oder zum Schreien. Aber zumindest eine der großartigsten Erfindungen seit dem Nasenhaar Schneider mit USB Anschluss. Aber die Technologie ist bei weitem noch nicht aus gereizt...

DVB-H : Start in neuen DVB TV Alltag

DVB-H steht für Digital Video Broadcasting - Handhelds, was auf Deutsch übersetzt ungefähr soviel heißt wie Digitaler Verbraucher Betrug am Handy. DVB-H ermöglicht nun endlich z.B., dass Kids den faden Unterricht in der Schule nicht mehr mit Handy Games überbrücken müssen, sondern statt Mathematik, Geschichte oder gar Deutsch Unterricht sich über DVB-H Pay-TV einen guten Porno reinziehen können (Gerüchten zu Folge arbeitet die Porno Branche bereits daran, Vibracall Funktionen mit der DVB-H Porno Übertragung zu synchronisieren).

DVB-H ist aber für alle Lebensbereiche eine tolle Entlastung. Ob endlich Abwechslung im Büro, oder umgekehrt die mobile Übertragung z.B. vom betriebseigenen Lidl TV direkt aufs Handy der Geschäftsführung - Mitarbeiter Überwachung ist somit nicht mehr an lokale Bildschirme gebunden. Oder wenn mal ihr Blind Date langweilig ist, dann holen Sie einfach Ihr DVB-H fähiges Mobile heraus, und geben sich stattdessen eine Rosamunde Pilcher Romanze.

DVB-H : digitales Fernsehen auf Mobile und Handheld

Wer als Single alleine auf Urlaub muss, kann sich Dank DVB-H jetzt endlich angucken, wie es wäre wenn man zu zweit wäre...

DVB Receiver reloaded : künftige Weiterentwicklungen von DVB H Mobile

DVB-H ist also eine wahnsinnig tolle Sache. Einzig an den nicht wirklich großen Anzeigen am Mobiltelefon scheiden sich noch die Geister, die Begeisterten und die Entgeisterten. Für jene, denen das Display einfach zu klein ist, soll - wie aus stets gut unterbelichteten Kreisen zu erfahren ist - Nokia gemeinsam mit Panasonic bereits ein 42 Zoll Plasma Handy entwerfen. Eher für den durch trainierten Handy Benutzer gedacht, bringt es in brillanter Auflösung vollsten Fernseh Genuss.

Einen anderen Weg, so pfeifen es die Sprotten von den Dächern, geht angeblich Siemens in Kooperation mit einem englischen Unternehmen für Körper Schmuck : man treibt die Miniaturisierung noch weiter auf die Spitze, und integriert DVB-H in Piercings (also DVB-P). Wenn also der Sex wieder einmal öde ist, kann man sich stattdessen am Nippel Piercing oder intim Piercing des Partners einen heißen Film rein ziehen.

Es wird sicherlich ein genauso großer Erfolg werden wie DVB-U. Darunter versteht man die Integration von digitalem Fernsehen in Urinalen (vulgo Piss Becken). Schon in Toiletten hinein montierte Plastik Fliegen oder Fußball Tore waren große Renner (und Rinner), motivierten sie doch besonders das (Trink-) stärkere Geschlecht, etwas präziser ihr Wasser zu lassen. Über DVB-U kann man dann endlich z.B. jene Politiker an pinkeln die man jeweils am meisten verabscheut.

Die DVB-H Generation im Härte Test

DVB-H ist eine geniale Erfindung, die unsere westliche Konsum Gesellschaft sicherlich auf ein neues Niveau heben wird, und die den verarmten Menschen in den deutschsprachigen Ländern endlich wieder Glück und Zufriedenheit bringen wird. In Zukunft werden Sie also nicht nur aus jedem Spalt überwacht und abgehört, Sie können auch in jedem noch so kleinen Gerät auch gleich retour gucken...

Satirische Beiträge über Tools, Toys, Gadgets, Freaks & Nerds :

Weblinks :

(Bilder : Titanas, .Dominic)

8 Lesermeinungen:

dan hat gesagt…

Gerüchten zufolge, lieber Rick, arbeitet die medizinische Forschung nun Hand in Hand mit der Digitanalbranche zusammen. Demnach sollen von den Händis, via Ohrstöpsel, die Filme direkt ins Gehirn geleitet werden können. Die Bildschirmgrösse spiele dabei keine Rolle mehr!
Die Auswirkungen auf das PorNo Zentrum im Gehirn (das sich immer gefährlicher entwickelt), untersuchen dabei multizentrische Forschungsveranstaltungen weltweit.

Erdge Schoss hat gesagt…

Unfug mit Kleinen, werter Herr Rick, wird beispielsweise auch in Schottland angestellt, beim Zwergenweitwurf.

Herzlich
Ihr Erdge Schoss

Erik hat gesagt…

Danke für die Aufklärung. Ich dachte immer, dass die Mini-Kinos zum Mitnehmen von der "Vereinigung der niedergelassenen Augenärzte, Optiker und Brillenglashersteller e.V." ins Leben gerufen wurde. Das Gerücht, dass die Hersteller von Kopfschmerzmitteln ebenfalls beteiligt seien, hat sich mit deren Beteiligung an der Gesetzgebung bezüglich der Energiesparlampen vermutlich endgültig erledigt.

antoine hat gesagt…

Digital ist mittlerweile wie Anal, es kommt immer der letzte Scheiss heraus ;-)

Rick hat gesagt…

Es wird sicherlich so kommen, guter Dan. Da werden Werbewirtschaft und Politik sehr interessiert sein, am direkten Draht. Allerdings befürchte ich auch dass bei Filme direkt ins Gehirn geleitet so manch Movie bei manch Menschen ziemlich ins Leere fährt...

Zwergenweitwurf, werter Herr Schoss, entstand, weil Menschen oft so nuscheln. Und Midgets mit Widgets und Gadgets verwechseln. Eigentlich sollte ja Handys geworfen werden...

Ich glaube, Erik, die Technologie wird den Herstellern von Kopfscherzmitteln neuen Auftrieb geben. Man danke da an die späten 60er, manch Musik aus der Zeit war auch nur mit psychodelischen Kräutern erträglich.

Aber es gibt trotzdem immer noch genug Leute die ein wenig hinten nach sind die es lieben, Antoine...

Herschel hat gesagt…

herrlich, damit kann man sich bestimmt wunderbar die augen versauen, bzw. zusammengekauert in der ecke sitzen, eine gerichtsshow sehen und an seinem rundrücken arbeiten.

ob man babara salesch dann allerdings noch von richter alexander hold unterscheiden kann, steht auf einem anderen blatt.

Rick hat gesagt…

So richtig gut, werter Herschel, kommt DVB-H aber nur wirklich mit der YouTube Brille, die Phase-5 damals dankenswerter weise vorgestellt hatte...

Paula hat gesagt…

DVB-H stelle ich mir ähnlich sinnvoll vor, wie die Viddeofunktion der iPods. Habe letztens mal versucht einen Film auf den paar Quadratzentimetern zu schauen. Ich glaube da wird auch der Lidl-Chef kaum seine Mitarbeiter auf dem Display erkennen können, so man ihm denn solche Machenschaften unterstellen will. Aber vielleicht sind die ja inzwischen auch schon über ihre Bespitzelungsphase hinweg.