03.02.2008

Das Handy: Ruin einer Generation? (Update)

Kaum eine Technologie hat das Leben des modernen Menschen und das Miteinander so verändert wie das Handy (vielleicht noch der elektrische Nasenhaarschneider dessen soziokultureller Impakt aber ein wenig an der geringen Verbreitung krankt). Geht man ins Detail so mag man leise zweifeln ob es eine Veränderung zum Guten ist...

Wirtschaftliche Bedeutung
In vielen westlichen Industrienationen liegt die Marktdurchdringung bei den Handies bereits bei über 100%. Der Markt wird jährlich mit mehreren Milliarden Freiminuten überschwemmt. Völlig untergeordnet als Verkaufsargument bei Mobiltelefonen ist dabei ob man damit auch telefonieren kann, vielmehr zählen für die Geeks die Features und für die Mädels das schicke Design. Die Marktdurchdringung von guter Bildungsliteratur ist im Vergleich zu den Handies gerade zu lächerlich. Jede Gesellschaft setzt halt ihre Prioritäten.

Gesellschaftliche Bedeutung
Das Telefon war ursprünglich erfunden worden damit Menschen über Distanzen hinweg miteinander reden können. Wäre man vor sagen wir 25 Jahren noch von einem Menschen gefragt worden ob man nun einen verrückten Frosch mit Zwergpenis, zwei nörgelnde Kaffeetassen oder einen betrunkenen Elch auf sein analoges Festnetztelefon haben möchte so hätte man den Frager in die Klappsmühle geschickt. Heute ist ein Mensch der nicht weiß was Klingeltöne, Handyhintergrundbilder oder ein iPhone ist Kandidat für eine Einweisung. In so einer Gesellschaft ist es sicherlich nur mehr eine Frage der Zeit bis es Kondome mit L.E.D.s und USB-Anschluß gibt.

Kommunikative Bedeutung
Mit dem Handy hat auch die/das SMS Einzug ins Leben gefunden. Die Prä-Handy-/Prä-EMail-Generation erinnert sich vielleicht noch an seitenlang handgeschriebene Briefe die mit der Post verschickt wurden, heute unvorstellbar. Die Handygeneration hat (begeistert) gelernt sich mit maximal 150 Zeichen auszudrücken, und wem selbst das noch zuviel Text (auch zum Lesen) ist der schickt nur mehr Fotos als MMS. Und natürlich werden heute auch Beziehungen mittels SMS beendet. Wobei sich die Bedeutung des Begriffs Beziehung von heute zu damals genauso unterscheidet wie Handgeschriebener Mehrseitenbrief zu SMS.

Erotische Bedeutung
Das Handy hat auch das geschlechtliche und erotische Leben der Menschen verändert. Man denke hier bloß an Vibracall und dem klassischen Satz "Leg jetzt bitte bloß nicht aaaaauuuuuuuahh..!". Experten schätzen dass rund 38.5% aller Fälle von Coitus Interruptus (nicht zu verwechseln mit Cosinus Interruptus, das ist wenn der Mathelehrer an der Tafel hängt) durch ein nicht ausgeschaltenes Handy beim Verkehr verursacht werden. Rund 27.9% aller One-Night-Stands enden vorzeitig mit dem Satz "Ach ne, Dein Teil ist ja kleiner als mein Handy!".

Ihre Deutung?
Wie halten Sie es mit den Handies? Wieviele davon liegen bei Ihnen zuhause rum? Können Sie ohne Mobiltelefon leben? Kann Ihr Provider noch ohne Ihre Gesprächgebühren leben? Sagen Sie uns Ihre Meinung, wir freuen uns darauf.

Satirische Beiträge über Tools, Toys, Gadgets, Freaks & Nerds :

Weblinks :


(Bild: voodooz / stock.xchng / Royalty free)

Dieser Beitrag wurde auch zur Teilnahme an der Handy-Blogparade von DonRivas.ch eingereicht. Der Vollständigkeit halber seien somit auch die dabei gestellten Fragen beantwortet. Unterneuntupfinger sind grundsätzlich hinterwäldlerische Handymuffel. Wenn ein Unterneuntupfinger dem anderen etwas zu sagen hat dann ins Gesicht. Notfalls auch mit der Faust, das aber selten.
  • Welchen Hersteller bevorzugt Ihr?
    Zum Beispiel Glenfiddich, Lagavulin, Seagram, John Jameson etc. Beim Handy ist es egal.
  • Aus welchem Grund habt Ihr Euch für diesen Hersteller entschieden?
    Beim Handy: weil es das Handy war das man geschenkt oder gefunden hatte. Zweiteres vielleicht sogar bevor der vorherige Eigner es verloren hat.
  • Seid Ihr mit Euren aktuellen Handies zufrieden?
    Solange es jeweils still hält: ja.
  • Was muss ein Handy aus Eurer Sicht alles für Funktionen besitzen?
    Es sollte telefonieren können. Und vielleicht auch mit Gummistiefeln & Arbeitshandschuhen bedienbar sein.
  • Wie viel Geld würdet Ihr maximal für ein Handy ausgeben?
    Geschenkt ist noch zu teuer. Und das Null-Euro-Handy auch nur dann wenn die schicke Verkäuferin im Package kostenfrei dabei ist...

Update - folgende Blogs haben an dieser Blogparade teilgenommen:
  1. Blogparade - Mobile auf Apfelknacker
  2. Remixblog » Blogparade - Mobile
  3. Goggiblog - Handy-Müde
  4. textworker - Blogparade - Mobile
  5. Puppet-Master.ch - Mein Begleiter wenn ich Unterwegs bin…
  6. mkellenberger - Blogparade - Mobile
  7. Rootix.ch - Blogparade - Mobile
  8. blogIK - Blogparade - Mobile - mein Beitrag…
  9. Monsier Fischer - Ein Mobile ist ein Natel ist ein Mobile
  10. u9tupfing - Das Handy Ruin einer Generation
  11. Alleswasbewegt.de - Blogparade - Mobile
  12. Reflections » die welt der handys…
  13. kopfchaos - Meiner ist kleiner
  14. Steini’s Garden » Blog Archive » Blogparade - Mobile
  15. Blogparade Mobile » Nordsee-Club24
  16. Nur ein Blog - Welches Mobiltelefon suche ich
  17. Nokia nervt - teures iPhone - Alternativen? » uteles Blog
  18. DonRivas.ch » Blogparade - Mobile mein Beitrag

24 Lesermeinungen:

stubbornita hat gesagt…

(1)Wie halten Sie es mit den Handies?
seit einer sechswöchigen reha-bettruhe im Jahr 2003 sms-le ich so schnell wie mancher teenager! booaaa!

(2) wieviele davon liegen bei ihnen zuhause rum?
immer nur das eine, aber gerne dort zu hause, wo ich nicht bin - also mit einer spannbreite von 240 km.

(3) können Sie ohne mobiltelefon leben?
nein-nein-nein-neiiiiiiiiin; dann müsste ich ja wieder festnetzanschlüsse abonnieren und DIESE provider sind noch viiiiiiiiel schlimmer als die anderen

(3) kann ihr provider noch ohne ihre gesprächgebühren leben?
ohne weiteres, er gewährt mir schliesslich nur 250 gratis-sms pro monat und das ist viiiiiiiel zu wenig - und für die restlichen 500,000 kassiert er satte 14 rappen

(4) werter rick, glauben sie mir, man könnte auch die "gute" bildungsliteratur runterladen, wenn man würde wollen - nur: was hat den die chartreuse de parme auf meinem händy verloren? diese schnitte gehört doch wohl auf meinen nachtisch (und auf ihren möglicherweise sowieso)

vorzüglich einen guten montag wünschend

stubbornita

Erdge Schoss hat gesagt…

In Finnland, werter Herr Rick, findet alljährlich eine Weltmeisterschaft im Handy-Weitwurf statt. Ein schöner Sport.

Herzlich
Ihr Erdge Schoss

Anonym hat gesagt…

1.) Händihalten?
Ja doch, wenn das andere Händchen dazu auserkoren ist..

2.) Rumliebendes Händy?
Ja, doch, aber nur bei melancholischer Stimmung. Sonst bevorzuge ich Wein.

3.) Können sie ohne Mobiles-Telefonieren leben?
Schwerlich, obwohl auf dem Berg und im Bett immer.

4.) Wird mein Provider reich mit meiner Untestützung?
Ein zwedeutiges Nein! Ich spreche und smmse, meist jedoch lasse ich rufen.

5.) Hätt ich keine Katzen, würde ich in eine oder zwei Brieftauben investieren...

Voilà, kostenbewusster Rick, das sind wir doch in unserem Alter, jawoll.

Herzlich, heute etwas bleich

Rick hat gesagt…

Fürwahr Herr Schoss, ganz die Rede. Vor allem waren die alten Telegrafen der Verbreitung des schönen Brauchtums ja wirklich hinderlich.
Ihr Rick

Rick hat gesagt…

Das, gnä stubbornita, erklärt nun auch warum selbst ein so intelligentes Fräulein wie Sie sich so selten aufraffen kann ihren LeserInnen mal auch ein längeres Lesevergnügen zu bereiten - SMSifiziert sag ich da nur. Aber wer so wie Sie beruflich stets unter Strom steht der muss wohl, weil das ist eine alte Bulle oder so. Sind ihre sportlichen Hochleistungen eigentlich darauf zurückzuführen dass Sie immer dorthin zu eilen streben wo das Funkloch wieder zu Ende ist?

Anm: Chartreuse negativ, weil zu süß. In Unterneuntupfing bevorzugt man irisches oder schottisches Getreidewasser, gut im Fass gereift...

Rick hat gesagt…

Wenn Bleiche, lieber Dan, Hinweis auf körperliche oder emotionale Erkankung sei dann gute Besserung :)

Schon die Tauben waren damals vermutlich ein unnötiges Zugeständnis an eine immer schnellere Zeit, viel konsequenter wären da wohl echte Briefhendis gewesen, vielleicht noch ein Hahn darunter, schließlich soll es den Postillioninnen auf der Reise nicht an Wesentlichem fehlen.

Ansonsten mag es wohl wirklich Symptom unseres Alters sein dass wir schon mit Händihalten zufrieden sein können...

Anonym hat gesagt…

Ich fürchte, ich bin zur Beantwortung der Fragen nicht Bestandteil der richtigen Zielgruppe. Man hat mich mehrfach schief angesehen, weil ich beim Texten von SMS interpuktion benutzt habe.

Rick hat gesagt…

Muss für Dich, lieber Erik, aufgrund der gespaltenen Persönlichkeit sowieso ein heikles Thema sein. Als Publisher von Technovelty.de (das anscheinend gerade offline an der Ladestation hängt) wüsstest Du jede technische Finesse bescheid die nicht mit Fernsprechen zu tun hat. Als Wortjongleur würdest Du auf einem Handy eine Rechtschreibprüfung vermissen die anständiges Deutsch in SMS übersetzt und auf 150 Zeichen runterbricht...

Unknown hat gesagt…

..... ach ja, diese blog-parade.....
..... hab' ich erst auch daran gedacht mit zu tun, hab' die idee nach einem ersten textentwurf dann aber verworfen.....

..... doch die von dir gestellten fragen beantworte ich.....:
ad 1.) Wie halten Sie es mit den Handies?
..... normalerweise muss man ja das ding halten, nämlich ans ohr, um ein gespräch führen zu können.....
..... ausser man hat so ein neumodiges ding mit 'nem knopf im ohr, was es zu meinem alten telephon-knochen gar ned gibt.....
ad 2.) Wieviele davon liegen bei Ihnen zuhause rum?
..... ebend mein über zehn jahre alter knochen, der damals von flinken finnischen händen gefertigt wurde, desweiteren liegen in meinem elektro- und elektronik-schrott-schrank noch drei weitere, noch ältere und nicht mehr funktionsfähige telephon-knochen, welche aber ma' einem mitbewohner gehörten, alle drei aus der gleichen manufaktur wie mein eigenes.....
..... die würd' ich übrigens gerne an einen sammler und liebhaber abgeben, oder, ich könnt' sie ja ma' als preis einsetzen bei meinem wochenrätseln..... *grin*
ad 3.) Können Sie ohne Mobiltelefon leben?
..... sicherlich, es is' ja weder mein herzschrittmacher, noch mein beatmungsgerät.....
ad 4.) Kann Ihr Provider noch ohne Ihre Gesprächsgebühren leben?
..... ach gottchen, denen schmeiss' ich seit jahren (fast) kein geld mehr in den rachen.....
..... ich nutze ein prepaid-angebot, lasse mich eher auf meine mobilnummer anrufen, als dass ich anrufe tätige und sms versende ich zu 99% sowieso über's internet, und dies auch noch gratis.....
..... die paar lausigen kröten, die mein provider an mir verdient, reichen ned aus um bei denen das loch in der portokasse zu stopfen, oder neudeutscher formuliert sind meine zahlungen an den provider wohl eher peanuts.....

Robert Curth hat gesagt…

Ich habe ein Handy als Festnetztelefon (uh das hört sich im Nachhinein komisch an) und ein mobiles Modem für unterwegs.. Ich brauch das doch Rick, sonst findet man keinen Anschluss (uh das hört sich jetzt auch...) Ich höre lieber auf mit dem Thema.
Achso SMS waren mal kostenlos und heute bezahlen die Leute dafür oder geben mit ihren freien Kurznachrichten an..

Rick hat gesagt…

Dachte ich mir fast doch, werter Kopfchaos, dass Dein Mobilknochen noch aus den punischen Kriegen stammte und dort im Feldeinsatz wertvolle Dienste geleistet hat.

Nachdem Du die Fragen hier so toll beantwortet hast wäre es fast schade drum wenn Du daraus im Kopfchaos-Blog nicht einen eigenen Beitrag machen würdest, diese Arbeit solltest Du Deinen Lesern nicht vorenthalten ;)

Rick hat gesagt…

Es hört sich auch im Vornhinein komisch an, lieber Robert. Ich vermute mal mit Deiner Mobilkarte/MacBook-Kombination kann man auch hollywoodreife Podcasts abdrehen, Gitarre spielen und Tee kochen?

Gaviota hat gesagt…

Also ich muss gestehen, wir sind alle im Besitz eines Handys (außer der Jüngste mit seinen 6 Jahren)...aber als alleinerziehende und berufstätige Mutter, möchte ich sofort erreichbar sein, wenn mit den Jungs was sein sollte und es ist auch schonmal vorgekommen.
Gut dabei ist der Umgang meiner Kids mit dem Handy. Sie haben beide Prepaid und 15 Euro reichen für ein halbes Jahr oder sogar noch mehr, da sie oft anrufen und auflegen damit ich sie zurückrufe. Sie verschicken keine SMS oder veranstalten sonstige Spielchen damit. Sie betrachten es wirklich als Notfallgerät!

Anonym hat gesagt…

Lieber U9TA Gründer, was die TN anbetrifft, versuche ich immer noch herauszubekommen, was der Hoster da eigentlich anstellt. :-(

Mein Mobiltelefon kann, bei längeren textlichen Werken, das Ganze in 150-Zeichen-Häppchen aufteilen und verschickt dann einen Kettenbrief; in diesem Fall nur an einen Empfänger / eine Empfängerin. Auf diese Funktionalität hatte ich extra geachtet. ;-)

Rick hat gesagt…

Kann es sein, lieber Erik, dass TN und das Wortjongleur diese Splittingfunktion auch bereits eingebaut haben, denn je älter der Erik desto kürzer die Beiträge? ;)

Mein Mitgefühl zur Hostingsituation. Vielleicht erwägst Du doch mal den Umstieg auf den kostenfreien Dienst einer großen Suchmaschine?

Rick hat gesagt…

Ich denke, liebe Gaviota, bei Dir ist es wohl in erster Linie ein MammaPhon und Pager, insb in Anbetracht der Herausforderungen durch die Gesundheit eines Deiner Prachtjungen ist es sicherlich beruhigend wenn man im Notfall rasch handeln kann. Und auch für den Jungen dass die Mutter schnell bei der Leitung ist wenn es denn notwendig sein sollte.

Gaviota hat gesagt…

Du hast den Nagel auf den Kopf getroffen :-))

Rick hat gesagt…

...nun, zumindest besser als zentimetertiefe Nägel im Rücken, bei aller Leidenschaft... ;)

Anonym hat gesagt…

Die Länge der Beiträge, lieber U9TA Gründer, hängt eher mit der Menge an Worten, Sätzen und Absätzen zusammen, mit der ich ausserhalb der Blogs gerade jongliere. ;)

Was das Hosting betrifft, mir ist eine gewisse Kontrolle wichtiger, notfalls wird die TN halt umgezogen.

Rick hat gesagt…

Weil Du ja im realen Leben so ein Plappermaul bist, guter Erik... ;))

Spaß beiseite, ich drücke Dir die Daumen dass Dein Hoster-Problem bald der Vergangenheit angehört. Und dort bleibt.

Reverse Eating hat gesagt…

mmhhhhh, lagavulin...

also ein handy zu finden, dass nur die grundfunktionen hat, klein ist und günstig in der anschaffung it gar nicht so einfach.
im moment habe ich es fast geschafft, abgesehen davon, dass die möhre etwas dünner sein könnte, ein größeres display bräuchte und verdammt nochmal kein fm-radio.

naja, ansonsten fühle ich mich bei bruce darnell (fonic) aber eigentlich ganz wohl :D

Rick hat gesagt…

Also ein Handy dass Herr Darnell schlank genug findet um damit Zersträunis zu finden mag ich mir eigentlich nicht wirklich vorstellen (oder man landet zwangsläufig wieder beim Vibracall). Kannst Du darauf schon Möhrenpanflöte spielen, werter Herschel?

tobiwei.de hat gesagt…

Hallo liebe Unterneuntupfinger,


mensch. Lange war er nicht hier, der Tobi. Musste ich natürlich erstmal prompt nach lesen (man muss ja auf dem Stand bleiben, was so los ist in U9T). War irgendwie einige Wochen etwas lesefaul.

Aber wie dem auch sei, wieder ein sehr gelungener Artikel, bei dem jedoch die Gimmicks fehlen, welche neuerdings wieder voll "in" sind, gemeint sind diese "Anhänher" an einem Handy, welche schon bevor ein Anruf reinkommt, betrieben durch die Handystrahlung wild blinken. Furchtbar... :-)

Auf bald und häufigeres Wiedersehen :-)


Ciao
Tobi


PS: Heute ebenfalls gut drüber gelacht, Hurenbock Sarkozy.

Erdge Schoss hat gesagt…

Jetzt, werter Herr Rick, wäre es mal wieder an der Zeit ... Oder weilen Sie zur wohlverdienten Winterflucht gerade palmblattumwedelt auf einer Südseeinsel?

Herzlich
Ihr Erdge Schoss