Das Leben als Landwirt ist heute nicht leicht. Die Erträge sind im Keller, die Arbeit ist hart, das eigene Liebesleben spartanisch. Daher versuchen immer mehr Bauern ihre ganz besonderen Kenntnisse durch Schulungen für die Stadtbevölkerung um zu münzen...
Harte unattraktive Arbeit des Landwirts
Kein Wunder dass sich immer weniger die harte Arbeit als Landwirt antun wollen. 7 Tagen in der Woche 365 Tage im Jahr Stall ausmisten, auch eine Menge sonstige Plackerei, viel Bürokratie, immer weniger Ertrag, kein sicheres Einkommen. Man kann Geld heute viel einfacher und kompetenzfreier verdienen, z.B. als Klimaforscher, Soziologe, Gewerkschafter oder Wirtschaftsethiker (und natürlich Telefondesinfizierer).
Brunstbeobachtung für Zucht & Milchleistung
Da das bäuerliche Kerngeschäft kaum noch was abwirft, sind viele Agrarökonomen auf Nebenerwerb angewiesen. Einer der elementarsten Tätigkeiten eines guten Milchbauern ist eine fachmännische Brunstbeobachtung.
Dabei erkennt das geschulte Auge des Landwirts ideale Besamungszeitpunkte, Duldungsbereitschaft, Hochbrunst, Brunstzyklus, die Sinnlosigkeit des Belegens bei der Nachbrunst und die rechte Gelegenheit für den Aufsprung. Im Grunde genommen somit alles, was auch für Partnerwahl & Dating unter Menschen genauso wichtig ist.
Brunstbeobachtung für urbane Singles
Da Bauernschläue nunmal den Bauern gegeben ist, haben sie sich von Wirtschaftsprofessoren und -politikern abgeschaut, dass man auch durchaus großspurig von Dingen verkünden kann, die man selber noch nie gemacht hat. Seither vermitteln alleinstehende Jungbauern über Brunstbeobachtung-Consulting ihr Zuchtwissen an notorische Singles aus der Stadt, die Zeichen der Natur zu erkennen längst verlernt haben.
Bauer sucht vergeblich Frau & umgekehrt
Vielleicht liegt aber auch genau darin das Problem, dass immer weniger Bauern und Bäurinnen selber Partner finden. Bislang glaubte man ja, es läge daran, dass unter Landwirten der Partner ja gleichzeitig den gegnerischen Hof und die gesamte gegnerische Familie gleich mit heiraten muss, was sich nicht jeder Mensch gerne antut. Außerdem erinnern agrarische Singlebörsen oft ein wenig an Kataloge für landwirtschaftliche Nutzgeräte.
In Wahrheit wird es aber eher daran liegen, dass Jungbauern auf Partnerpirsch an ihren eigenen Fähigkeiten scheitern. Eine in der Brunstbeobachtung gut ausgebildete Jungbäuerin erkennt sofort, wenn der Jungbauer nicht zum feurigen Stier, sondern höchstens zum ehelich lahmen Ochsen taugt.
Und wenn der ausgebildete Jungbauer beim Anblick des Gesäuges der künftigen Partnerin an Milchleistung denkt, ist meist mit Romantik schon Ende und die menschliche Nachbrunst erreicht, bevor ein Aufsprung stattfinden konnte...
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Singlebörsen im Internet zählen zu den wichtigsten Errungenschaften des modernen Menschen. Nicht dass dort die große Liebe zu finden ist, viel mehr sind dergleichen menschliche Restplatzbörsen ein verlässliches Spiegelbild einer Gesellschaft...
"You never get a second chance to make a first impression." Was ziemlich frei übersetzt soviel heißt wie : man bekommt keine zweite Gelegenheit sich so imposant zu blamieren wie beim ersten Mal. Der erste Satz muss sitzen, ob bei der Bewerbung, beim Schreiben oder in der Liebe. Wir sagen Ihnen worauf man achten sollte...
Klappt es bei Ihnen mit der Liebe in letzter Zeit (also die letzten paar Wochen, Monate, Jahrzehnte) nicht mehr so richtig? Mangelt es in Ihrem Sexualleben zuletzt ein wenig, vielleicht nicht nur an einem Partner? Die Schuld muss nicht bei Ihnen liegen, es kann auch ein alter Stein unter Ihrem Haus mit einem Fluch sein...
Wir kennen das : viele Menschen, die privat ein wenig schwer vermittelbar sind, klagen häufig, sie fänden niemals den richtigen Partner. Aber das liegt nicht, wie oft in Argwohn vermutet wird, an überzogenen Ansprüchen, oder auch am ihrer trüben Selbst, sondern in Wahrheit sind die Singlebörsen schuld...
Singlebörsen haben den Trend zur Massanfertigung ganz klar verschlafen, keine Frage. Wer sich heute bei einer Singlebörse anmeldet, der findet dort nur lauter Menschen die genauso neurotisch, unausstehlich, egoistisch und vor allem hässlich sind wie man selbst. Das kann es doch nicht sein, oder?
Ob mollig nun schick ist, das soll nun wirklich jeder nach seinem Geschmack beurteilen. Allerdings ist dick ungesund, und es macht auch keinen Spaß seine Kleidung im Zeltverleih zu kaufen, weil normale Boutiquen nichts mehr für die barocke Statur anbieten. Verzweifelt fragt sich der opulente Mensch: was ist es wirklich, welch Dickmacher hat mich zu dem gemacht was ich heute bin (und vor allem wieviel)?
Die schlimmsten Dickmacher sind sicherlich tierliebe Singles. Während Männer und Frauen in Partnerschaften sich wenigstens an der eigenen Spezies versündigen, richten tierliebe Singles unsere Mitgeschöpfe durch Überfütterung zugrunde. Wir haben sie alle schon gesehen: Dackel die auf Rollmops hochgefüttert wurden, gemästete Stubentiger die sich von Seegurken nur mehr durch das weichere Fell unterscheiden, oder die Enten im Park, die als Federkugeln in Bergen von Brotkrumen rumrollen. Singles können wirklich grausame Dickmacher sein.